Oekumenische Treffen: Global
Oekumenische Treffen: Weltregional und national
Oekumenische Treffen: Basisbewegung
UN Konferenzen
NGO Begleitkonferenzen
Bibliographie
House of Studies
Kunstgalerie
Home
   

Themenbereich 4: Versöhnung suchen Leben gewinnen in den globalen Krisen der einen Welt


Bericht der Arbeitsgruppe 4.1
Globalisierung der Wirtschaft - Globalisierung sozialer Grundrechte

Die Ökonomisierung der Gesellschaft und die gleichzeitige Globalisierung der Wirtschaft führen dazu, daß die Zukunft der Menschheit allein den Mechanismen des Marktes überlassen wird. Angesichts der globalen Ökonomisierung fordern wir im Vertrauen auf Gott und die biblische Verheißung die vorrangige Verantwortung der Politik ein. Die biblischen Traditionen der Option für die Armen und der Entsklavung erhalten in dieser Zeit neue Dimensionen, wo Menschen verarmen, verelenden, ihrer Würde beraubt und ausgegrenzt werden. Die sozial-ethischen Erfahrungen und Traditionen vieler Gesellschaftsordnungen, Religionen und Kulturen enthalten gestaltende Kraft zur Lösung der aktuellen Weltwirtschaftsfragen. Wir Christen wehren uns gegen den Anspruch des Weltmarktes, das Weltgericht zu sein.

Versöhnendes Denken und Handeln bedeutet für uns, mit dem Eigenen auch fremdes Wohl einzubeziehen.

Maßstab dafür sind für uns sowohl die individuellen als auch die sozialen Menschenrechte für alle - Frauen, Männer und Kinder. Keinesfalls dürfen Menschenrechte den - oft nur vermeintlichen - Sachzwängen geopfert werden. Die Menschenrechte der einen, enthalten immer die Pflichten der anderen.

I. Globalisierung der Solidarität durch neue Ordnungsstrukturen

Wir halten folgende konkrete Schritte für eine Neustrukturierung der globalen Ordnungsstrukturen für notwendig, um die Schöpfung für die nachfolgende Generation und die Rechte der Armen durchzusetzen.

1. Finanz- und Welthandelsordnung

  • Wir bitten die Kirchen, bis zur Ökumenischen Versammlung in Graz 1997 konkrete Impulse für eine internationale Kontrolle der Finanzmärkte zu entwickeln.
  • Wir fordern die Kirchenleitungen auf, den Dialog der Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung (GKKE) zur Reduzierung bzw. zum Erlaß der Schulden der ärmsten Länder fortzuführen.

2.Welthandelsordnung

  • Es sind faire Wettbewerbsbedingungen für die ärmsten Länder im Welthandel durch die Welthandelsorganisation (WTO) zu sichern.
  • Es ist in der WTO ein Organ zur Kontrolle des Mißbrauchs wirtschaftlicher Macht einzurichten.
  • Es ist ein Antikorruptionsabkommen zu verabschieden, um die weltweit verbreitete Korruption zu bekämpfen.
  • Die Länder des Südens sollen die Eigentums- und Verfügungsrechte an den in ihren Ländern vorhandenen genetischen Ressourcen erhalten.

3.Weltsozialordnung

  • Die verschiedenen Konventionen zur Sicherung sozialer Grundrechte sind in einer Weltsozialcharta zusammenzufassen, deren Einhaltung einem wirksamen Kontrollmechanismus zu unterwerfen ist.
  • Die internationalen Geber von Entwicklungshilfe, vor allem die Weltbank, sollen auf ein Wachstum mit sozialer Gerechtigkeit dringen.
  • Im wirtschaftlichen Entwicklungsprozeß ist eine umfassende Teilhabe der Frauen in der Arbeit, am Einkommen und am Vermögen sowie an den Entscheidungsprozessen erforderlich.
  • Wir fordern die Ächtung der entwürdigenden Praktiken der Zwangsarbeit in Gefängnissen, der unmenschlichen Kinderarbeit, des Frauenhandels und des Sextourismus.

Diese Ächtung ist mit wirksamen Sanktionen (z.B. Handel) durchzusetzen.

4.Weltumweltordnung

  • Wir fordern ein internationales Umweltschiedsgericht, das paritätisch von Wirtschafts- und Umweltpolitikern besetzt wird, um ökologische Mindeststandards einzuhalten.
  • Wir bitten die Kirchen und die kirchlichen Einrichtungen beim Zustandekommen von lokalen Agenden 21 im Anschluß an die Rio-Konferenz von 1992 die Initiative zu ergreifen.
  • Wir treten für die Besteuerung des internationalen Verkehrs ein, um Energieverbrauch und Wirtschaftsentwicklung wirksam zu entkoppeln.

II. Nationale Verantwortungsebene

  1. Wir fordern die Bundesregierung auf, für eine restriktive Rüstungsexportpolitik in der europäischen Union einzutreten.
  2. Die Agrarsubventionen sollen so umgestaltet werden, daß sie zu einer umweltverträglichen Form der Produktion führen.
  3. Wir fordern die Bundesregierung auf, die auf dem Weltsozialgipfel eingegangenen Verpflichtungen in allen Politikfeldern umzusetzen.
  4. Kirchen, kirchliche Hilfswerke und Gewerkschaften sind aufgerufen, sich in solidarischen Aktionen für den Aufbau von Gewerkschaften in Entwicklungsländern einzutreten und mit inhaftierten Gewerkschaftern solidarisch zu sein.

III. Zusammenarbeit der Religionen

Die großen Menschheitsaufgaben, die mit Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung gekennzeichnet sind, erfordern eine konstruktive und systematische Kooperation der verschiedenen Religionsgemeinschaften auf der Erde. Auch die Weltwirtschaft bedarf der bewußten Steuerung durch konsensfähige Werte, wie sie im Projekt Weltethos formuliert worden sind.

 

Bericht der Arbeitsgruppe 4.2
"Menschenrechte - universal und unteilbar ?"

I. Bekennen

  1. Die Kirchen sind in eine Geschichte der Verkennung und Mißachtung der Menschenrechte verstrickt. Bekenntnis dieser Schuld und entschiedener Einsatz für die volle Verwirklichung der Menschenrechte in Kirchen und Gesellschaften sind nach christlichem Verständnis ein Gebot der Gerechtigkeit, die an der biblisch bezeugten Gerechtigkeit Gottes Maß nimmt.
  2. Die Erfahrung der Gerechtigkeit Gottes, wie sie das Volk Israel in der Herausführung und Befreiung " aus dem Sklavenhaus Ägypten" gemacht hat, ermächtigt und verpflichtet zur Praxis der Gerechtigkeit.
  3. Es kommt darauf an, daß es Menschen gibt, die die Sache Gottes zu ihrer eigenen Sache machen: Heilung und Heil für die Armen, Unterdrückten und Entrechteten zu bewirken. Dies findet verbindlichen Ausdruck in der Option für die Armen. Sie verbindet den solidarischen Einsatz mit und für die Opfer von Ungerechtigkeit mit der Einladung an die Täter zur Umkehr. Nur so wird Versöhnung möglich.

II. Erkennen

  1. Am Beispiel der Prozesse in Namibia und Südafrika haben wir uns zwei gegensätzliche Modelle der nationalen Versöhnung vergegenwärtigt. Auf der einen Seite steht der Versuch zu vergessen; auf der anderen Seite der Prozeß der Offenlegung und Aufarbeitung geschehenen Unrechts.
  2. Wir erkennen, daß der Weg der Vergegenwärtigung geschehenen Unrechts für Opfer und Täter ein unerläßlicher Schritt der Versöhnung ist. Er schließt den "Schmerz der Entblößung" (Geiko Müller-Fahrenholz) ein.
  3. Wir betonen die Universalität und Unteilbarkeit der Menschenrechte. Sie gründen auf der unveräußerlichen Menschenwürde. Gegen eine Überbetonung der Freiheitsrechte in der abendländischen Tradition weisen wir nachdrücklich auf den untrennbaren Zusammenhang von bürgerlichen Freiheitsrechten und sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechten hin.
  4. In der biblischen Schöpfungstheologie sehen wir eine zentrale Grundlage dieses Zusammenhanges. Die gottesebenbildliche Erschaffung des Menschen als Mann und Frau verweist auf die grundlegende Sozialität des Lebens. In Freiheit und Verantwortung ist ihnen die tätige Gestaltung der geschöpflichen Welt aufgetragen.
  5. Angesichts der Verletztheit und Gebrochenheit von menschlicher und geschöpflicher Existenz überhaupt fragen wir, ob nicht gerade die universale Erfahrung von Leid, insbesondere von menschlich verursachten Leiden, ein Anknüpfungspunkt dafür sein kann, die Universalität und Unteilbarkeit von Menschenrechten im interkulturellen und interreligiösen Dialog plausibel zu machen.
  6. Als zweites Beispiel wurde der Themenbereich Frauenrechte sind Menschenrechte" bearbeitet. Zahlreiche christliche Frauenverbände und Initiativgrupppen machen auf die sich verschärfende Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Ihr Engagement gründet in der Würde der Frau als Gottesebenbild.
  7. Die Anerkennung der Rechte von Frauen und Mädchen als unveräußerliche Menschenrechte ist auf der Wiener Menschenrechtskonferenz 1993 wie auf der Vierten Weltfrauenkonferenz von Beijing als dringende Forderung geltend gemacht worden.
  8. Exemplarisch haben wir uns im Anschluß an die Konferenz von Beijing die Problemfelder von Zwangsmigration, Zwangsprostitution und Handel mit Frauen und Kindern als weltweitem Wirtschaftszweig, insbesondere als osteuropäischer Wachstumsmarkt (vgl. die Situation in Berlin), vergegenwärtigt, ebenso die Probleme von Genitalverstümmelungen und Zwangsabtreibungen.

III. Handeln

  1. Wir begrüßen, daß die Frage der Gewalt gegen Frauen auch in den Konsultationsprozeß der Kirchen zur wirtschaftlichen und sozialen Lage eingeflossen ist und daß von der EKD ein Studienvorhaben zu dieser Problematik initiiert worden ist. Diese und andere Schritte der Bewußtseinsbildung müssen in allen kirchlichen Bereichen vorangetrieben und unterstützt werden. Die Verantwortlichen in den Kirchen werden gebeten, die Dienste zum Schutz und der Betreuung der Opfer solcher Gewalt zu erhalten und auszubauen.
    Die politisch Verantwortlichen fordern wir auf, alle rechtlichen, organisatorischen und personellen Maßnahmen zu ergreifen , um die Verfolgung und Bestrafung der Verantwortlichen zu gewährleisten.
  2. Ausgehend von der Beobachtung, daß Nationalitätenkonflikte und Konflikte mit ethnischen und religiösen Minderheiten in zahlreichen Regionen der Welt dramatische Ausmaße angenommen und unsagbares Leid über die Zivilbevölkerung, insbesondere Frauen und Kinder gebracht haben, fordern wir die Mitgliedskirchen der ACK auf, Konfliktprävention zu einem eigenen Arbeitsbereich der Kirchen und ihrer Werke auszubauen. In diesem Zusammenhang sollten ökumenische Dienste verstärkt gefördert werden.
    In gleicher Weise fordern wir die Bundesregierung auf, in der Entwicklungszusammenarbeit verstärkt finanzielle Mittel für den Bereich Konfliktprävention und -schlichtung bereitzustellen.
  3. Wir unterstützen die Bemühungen um eine Reform des UN-Systems mit der Zielrichtung, wirksame Sanktionen gegen die Verletzung der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte zu ermöglichen.
  4. Im Hinblick auf die internationale Zusammenarbeit zwischen Kirchen sollte die bisherige Spielregel überprüft werden, keine Stellungnahmen oder Aktivitäten zu unternehmen ohne ausdrückliche Zustimmung der Kirchen vor Ort. Die Erfahrungen im Bereich der Menschenrechtsarbeit lehren, daß in bestimmten Fällen durchaus ein kritischer Dialog und kritische Solidarität mit Kirchen vor Ort geboten ist.

 

Hinweis: Die Arbeitsgruppe 4.3. kam nicht zustande. Ein Bericht liegt nicht vor

 

Bericht der Arbeitsgruppe 4.4
Schöpfungsgerechtes Handeln vor Ort und global

"Obwohl viele Kirchen in jüngster Zeit einen klaren Standpunkt zur ökologischen Krise eingenommen haben, sind wir uns bewußt, daß die Kirchen im allgemeinen nur langsam auf die Bedrohungen der Umwelt reagiert haben.

Die Kirchen waren - von den Aufrufen weniger prophetischer Stimmen abgesehen - nicht die schnellste , die bevorstehende ökologische Unordnung zu ahnen. Selbst heute erkennen viele Kirchen noch nicht, wie dringend es einer christlichen Antwort auf die Gefahren und Risiken, mit denen sich die Menschheit konfrontiert sieht, bedürfte."

(Umwelt und Entwicklung. Eine Herausforderung an unsere Lebensstile. Abschlußdokument der Konferenz der Europäischen Kirchen (KEK) und des Rats der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE), Kreta 1995)

Die soziale Frage hat im 19. Jahrhundert zur Entwicklung der kirchlichen Soziallehren Anlaß gegeben und zur Herausbildung der sozialen Marktwirtschaft beigetragen. Heute muß die ökologische Krise die Kirchen zu einer vertieften Schöpfungstheologie, zu einem neuen ökologisch - christlichen Bewußtsein und zur praktischen Schöpfungsverantwortung führen.

Die Alltagspraxis in unseren Kirchen wird dem nicht gerecht. Sie wird mehr durch Sachzwänge als durch Schöpfungsspiritualität bestimmt und dabei gibt es eine Fülle kirchlicher Verlautbarungen, die die Schöpfungsverantwortung herausstellen und konkrete Empfehlungen aussprechen. Genannt seien:

  • Gemeinsame Erklärung von EKD und DBK (1985)
  • Ökumenische Versammlung Stuttgart (1988)
  • Ökumenische Versammlung Dresden(1989)
  • Ökumenische Versammlung Basel (1989)
  • Ökumenische Versammlung Seoul (1990)
  • Kreta-Konferenz von KEK und CCEE (1995)

Wir wissen viel über die ökologischen Probleme, aber wir tun zu wenig, um die Kluft zwischen kirchlichen Worten und kirchlichen Taten zu verringern. Schöpfungsgerechtes Handeln als Aufgabe für uns Christen umfaßt alle Bereiche unseres Lebens als Individuen, als Familien, als Gruppen und als Gemeinden. In den letzten Jahren haben viele Menschen in ihren individuell gestaltbaren Bereichen nach Lösungen gesucht. Es gibt auch ermutigende Beispiele praktizierter Schöpfungsverantwortung innerhalb der Kirchen. Lokales Handeln wird immer wieder von wenigen Engagierten angestoßen, weil die globalen Folgen unserer Lebensweise ihnen vor Augen treten. Die Erkenntnis der globalen Dimensionen der ökologischen Krise führt zum Gefühl der Ohnmacht des Einzelnen, aber auch zur Einsicht in die Notwendigkeit struktureller Veränderungen auf gesellschaftlicher Ebene. Die komplexen ökologischen Fragen können aber nicht im kirchlichen Rahmen allein gelös t werden, sondern sie bedürfen einer breiten gesellschaftlichen Unterstützung und politischer Entscheidung.

Die bei der Rio-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (1992) beschlossene Agenda 21 stellt einen international vereinbarten Handlungsrahmen dar, der jetzt lokal, regional und national umzusetzen ist. Die Lokale Agenda 21 fordert, Leitbilder und Rahmenpläne zu konzipieren , die eine nachhaltige Entwicklung von Kommunen und Regionen im 21. Jahrhundert gewährleisten , um der Verantwortung vor den zukünftigen Generationen gerecht zu werden.

Die sachlichen Schwerpunkte der Lokalen Agenda 21 betreffen Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Beispielhaft seien genannt:

  • Präventive Sozial- und Wirtschaftspolitik (Verhinderung von Armut, Arbeitslosigkeit)
  • Förderung ökologischen Wirtschaftens einschließlich ökolo-gischen Landbaus
  • Schutz der biologischen Vielfalt
  • Ressourcen-, Energie- und Abfallwirtschaft
  • Verkehrs- und Infrastruktur (Städteplanung)
  • Kultur- und Bildungspolitik
  • Solidarität zwischen Frauen und Männern
  • Förderung von Nord - Süd- Partnerschaften
  • Integrative Ausländer- und Asylpolitik.

Zukunftsfähige Leitbilder und Rahmenpläne der lokalen Agenda 21 sind kommunal und regional nur umsetzbar, wenn möglichst alle Bürgerinnen und Bürger in einem partizipatorischen Prozeß von deren Richtigkeit und Notwendigkeit überzeugt werden und wenn sie bereit sind, ihren konsumorientierten Lebensstil zu verändern.

Einige Gemeinden und Kommunen haben bereits mit der Umsetzung der Lokalen Agenda 21 begonnen. Sie haben richtungsweisende Projekte entwickelt, die auch andere ermutigen können, einen entsprechenden Prozeß in Gang zu setzen. Wir nennen folgende Beispiele, die von christlichen Initiativen ausgegangen sind:

  1. Das "Köpenicker Modell", initiiert von der "Köpenicker Initiative Eine Welt" (nsprechpartner: Dr. Wazlawik Tel.: 030/6563069) versucht, für einen Berliner Stadtbezirk eine Umsetzung der Lokalen Agenda 21.
  2. Das "Altmühltal-Projekt", initiiert von der Katholischen Universität Eichstätt (Information: Franz von Assisi - Akademie zum Schutz der Erde e.V., Ostenstr. 26-28, 85071 Eichstätt, Tel.: 08421 /931267), stellt für eine ländliche Region einen Versuch zur Umsetzung der Lokalen Agenda 21 dar.
  3. Das Projekt "märkischer Kreis" (NRW), initiiert durch den Umweltbeauftragten der EKvW und der Evangelischen Akademie Iserlohn, versucht die Agenda für eine durch mittelständische Industrie geprägte Region umzusetzen.

Aus den Erfahrungen dieser Beispiele ergibt sich, daß die Kirchen - insbesondere in ökumenischer Zusammenarbeit - neben der Initiative, auch die Moderation wahrnehmen und zwischen verschiedenen Interessen vermitteln können.

Der konziliare Prozeß der christlichen Kirchen für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung findet seine politische Entsprechung im Rio-Folgeprozeß, insbesondere in der Agenda 21. Deshalb werden die Kirchen, Gemeinden, Gruppen und Initiativen gebeten, sich aktiv bei der Vorbereitung, inhaltlichen Gestaltung und Umsetzung der Lokalen Agenda 21 zu beteiligen. Die Ergebnisse der Studie "Zukunftsfähiges Deutschland" bietet hierzu viele konkrete Anregungen.

Die Kirchenleitungen werden gebeten, finanzielle und personelle Mittel bereitzustellen, um die Initiativen aus kirchlichem Bereich zur Umsetzung der Lokalen Agenda 21 zu unterstützen und ihr breites Spektrum von Bildungsangeboten dafür zu nutzen. Die Kirchen sollten Vorbild und Lernorte für die Themen der Agenda 21 und für den Prozeß für ein schöpfungsgerechtes Handeln vor Ort und global gerecht werden.


weiter


powered by <wdss>

Sitemap | Druckversion | nach oben^


© 2016 by Stiftung Oekumene | eMail: ecunet@t-online.de