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6.5. Ausblick


(30) Aus der gemeinsamen Bedrohung zu gemeinsamem Handeln zu finden, verlangt eine neue, globale Sicht, ein Hinausgehen über Einzel-, Gruppen- und Staatsinteressen, die Absage an vorurteilsgestützte und durch Feindbilder aufrechterhaltene Konfrontation.
Friedenserziehung muß uns befähigen, den bisherigen Gegner in seiner ökonomischen, kulturellen und sozialen Andersartigkeit zu sehen und anzunehmen. Sie umfaßt auch das Vermitteln der Reichtümer und Sehweisen des anderen und die Bereitschaft, sich in Frage stellen zu lassen.
Wir Deutschen haben beispielloses Unheil über Europa gebracht, das seine schrecklichste Steigerung in der Verweigerung des Existenzrechts gegenüber den Juden fand. Vor uns steht deshalb in besonderer Weise die Aufgabe, andere Menschen und Völker nicht als Bedrohung, sondern als Bereicherung anzusehen. Beginnend mit kleinen Schritten wollen wir in der Nachfolge Jesu zu einem umfassenden Prozeß der Ent-Feindung in unserem zerrissenen Europa beitragen.

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