Liebe Kinder,
die Erde, auf der wir leben, ist sehr bedroht. Schuld daran sind wir, die Erwachsenen.
Aber einige haben es doch noch gemerkt. Deswegen haben sich zum dritten Mal
viele Menschen getroffen, um darüber nachzudenken, was zur Rettung der
Erde geschehen muß. Das ganz Besondere an diesem Treffen war, daß
es Leute sind, die alle an den einen Gott glauben, das aber auf verschiedene
Weise tun. Man kann auch Ökumenische Versammlung dazu sagen, und die Leute
nennen sich Delegierte. Aber eigentlich sind sie Mütter und Väter,
Großväter und Großmütter, Geschwister oder Paten; kurz:
es sind Leute, die auch in Eurem Haus wohnen könnten.
Was haben wir gemacht?
Wir haben nachgedacht und gebetet und wieder nachgedacht, was zu tun ist mit
einer Welt, die wir Euch ziemlich kaputt übergeben müssen. Dann haben
wir die Ergebnisse aufgeschrieben. Hier sind die wichtigsten:
Wir alle müssen aufpassen, daß es noch lange Zeit Bäume gibt,
die in einen blauen Himmel wachsen können.
Wir alle müssen uns dafür einsetzen, daß niemand mehr einen
anderen Menschen in einem Krieg erschießt.
Wir alle müssen teilen lernen, daß niemand mehr verhungert.
Wir alle müssen uns darum bemühen, daß jeder kleine und jeder
große Mensch sicher und geschützt in einer heilen Natur leben kann.
Wenn wir müde geworden sind, sollt Ihr an unsere Stelle treten. Das ist
eine schwere Aufgabe, auf die man vorbereitet sein muß. Deswegen haben
wir Euch ein wenig von der Ökumenischen Versammlung erzählt.
Glaubt nicht, daß wir alles wissen, aber glaubt, daß wir alles
tun wollen.
Wir grüßen Euch und danken, daß Ihr uns zugehört habt.
Friede sei mit Euch
Schalom
Die Delegierten der Ökumenischen Versammlung
Übrigens: wir waren in Dresden. Dort hat es oft geregnet und Rauchen
im Haus war verboten.