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Internationaler Vertrag zwischen den regierungsunabhängigen Organisationen (NROs)


1. Dieser Vertrag will Erklärungen zu Resolutionen geben und Verpflichtungen zu anderen Verträgen spezifizieren, die bei verschiedenen Treffen der Naturvölker dieser Erde entstanden sind.
Im besonderen zu der "Pariser Deklaration 1991" und der "Erdcharta der Stämme Kari - Oca 1992" die beschlossen:
Wir, die Naturvölker dieser Welt haben seit den Zeiten unserer Ahnen eigene Kulturen geschaffen, Zivilisationen, Geschichte und Visionen einer Welt, die es erlaubt in Harmonie mit der Natur zu leben.

2. Dieser Prozeß wurde unterbrochen durch die Invasion unserer Territorien in vielen Ländern der Erde. Diese brachte Völkermord, Nichtbeachtung und Zerstörung unserer Kulturen, Verstöße gegen die Menschenrechte und Rassenklassifizierung. Heute sind wir beeinflußt durch die Wirtschaftsinteressen des Westens.
Deswegen haben sich die NROs die Pflicht auferlegt, ihre Vorstellungen zu verschiedenen Projekten, welche die Lebensstile der Naturvölker betreffen, zu vereinheitlichen - beginnend mit dem sofortigem Stop der Zerstörung des Lebensraumes dieser Menschen.

Basisprinzipien

Land

3. Der Schöpfer gab uns unseren Platz auf Mutter Erde. Wir gehöhren zu ihr und können nicht aus unseren Gebiet und von unserem Land vertrieben werden.
Aus diesem Grund haben die Naturvölker unantastbare Rechte an ihrem Land, den Bodenschätzen und der Artenvielfalt welche sie erhalten haben.

Selbstbestimmung

4. Die Selbstbestimmung der Naturvölker ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden auf nationaler und internationaler Ebene.
Ohne Anerkennung dieses Rechtes der Naturvölker, gibt es keine Demokratie.
Auf internationaler Ebene muß das Recht der Völker auf Selbstbestimmung anerkannt werden und unter Respektierung ihrer Traditionen und ihrer Selbstverwaltung gewahrt werden.

Wirtschaft und Umwelt

5. Über Jahrhunderte hatten die Naturvölker eine intensive Beziehung zur Natur bei ständigem Respekt, gegenseitiger Abhängigkeit und Gleichberechtigungsstreben. Ihre Menschen haben aus diesen Gründen soziale Gemeinschaften geschaffen, welche die Natur respektieren und nicht zerstören, indem Sie ihre sozioökonomischen und kulturellen Modelle der Natur anpaßten. Diese Modelle zur kollektiven Aneignung der vorhandenen Ressourcen sind Grundlagen des friedlichen Zusammenlebens ihrer Gemeinschaften.

Ausbildung

6. Ihre Ausbildung ist der Austausch von Weisheit und kulturellen Werten in ständiger Harmonie zwischen Mensch und Natur in Anerkennung überlieferter Sprachen und Riten.

Kultur

7. Ihre Kulturen sind ein Ganzes und alle Aspekte für ein würdevolles Leben sind in ihnen enthalten. Wie die Pflanzen Erde, Wasser, Luft und Sonnenlicht für ihr Wachstum brauchen, benötigt der Mensch die Kultur.
Spiritualität

8. Spiritualität hat ihre Grundlagen in der Wechselbeziehung zwischen den Lebenszyklen. Respekt bestimmt die Charakteristika zwischen Mensch und Natur.

Verpflichtungen

In Übereinstimmung mit den aufgeführten Prinzipien beschließen die Naturvölker und die NROs folgende Aktionsrichtlinien:

9. Die NROs verpflichten sich, die Grenzen der Naturvölker zu sichern, aus der Überzeugung heraus, daß nur dieses eine wirkliche Garantie zum Erhalt der Artenvielfalt ist.

10. Die Naturvölker erhalten die Verantwortung für das Weiterbestehen ihrer Werte und ökologischen Systeme, die eine harmonische Beziehung zwischen dem Menschen und der Natur erlauben. Ihnen wird Selbstverwaltung in ihrer natürlichen Umgebung garantiert. Sie verpflichten sich dazu das System kollektiven Eigentums in ihren Gebieten fortzusetzen.

11. Die Naturvölker werden sich ihrer Selbstverwaltung wieder bewußt. Die NROs wollen dies auf nationaler und internationaler Ebene fördern. Deshalb werden die NROs die Naturvölker und ihre Organisationen in deren Nationen in ihrem Recht auf Regierungsmitarbeit unterstützen. Dies stellt sicher, das der Staat multi-kulturell, multi- ethnisch und multi- linguistisch ist.

12. Die NROs verpflichten sich die Wirtschafts- und Entwicklungssysteme einschließlich ihrer traditionellen Technologien, als das unveräußerliche Recht der Naturvölker zu betrachten. Das sie sich ihrer Intelektuellen Werte und Rechte als Naturvölker bewußt sind, damit Sie das traditionelle Wissen zum Erhalt der Artenvielfalt einsetzen und ihrer Aufsichtspflicht nachkommen.

13. Die Naturvölker werden die Besonderheiten ihrer Lebensweisen darstellen, um notwendige soziale Veränderungen durchzuführen.
Sie werden ihre Erfahrung in Harmonie mit der Natur zu leben, als Möglichkeit nutzen Armut zu beseitigen.

14. NRO Verpflichten sich keine Aktionen, die die kulturelle, religiöse und Wissensverschiedenheit der Naturvölker beeinträchtigen durchzuführen. Sie werden die Naturvölker in zweisprachiger Bildung unterrichten.

15. Als Zeichen der Kooperation werden NROs Programme und Projekte der Naturvölker unterstützen.

16. Vorrangig sollen Programme finanziert werden, die die Grenzen der Gebiete der Naturvölker kenntlich machen.

17. Die Naturvölker garantieren, daß ihre Ressourcen durch sie geschützt werden und weitgehendst in ihren Gebieten verbleiben werden.

18. In dieser Verbundenheit werden NRO und die Naturvölker ihre bestehenden Partnerschaften ausbauen, um die Fehler der letzten 500 Jahre zu korrigieren.


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