Oekumenische Treffen: Global
Oekumenische Treffen: Weltregional und national
Oekumenische Treffen: Basisbewegung
UN Konferenzen
NGO Begleitkonferenzen
Bibliographie
House of Studies
Kunstgalerie
Home
   

Schutz der Meere vor dem Klimawechsel


I. Prämbel

1. Die stratosphärische Ozonschicht ist das wichtigste Schutzschild der Erde gegen gefährliche ultraviolette Beta - Strahlungen der Sonne. Diese Strahlungen wirken sich vor allem auf das Plankton aus, das die Lebensgrundlage für nahezu alle Lebewesen der Meere sind.

2. Industrielle Flourkohlenwasserstoffe zerstören das Ozon in der Stratosphäre und obwohl die Londoner Zusatzbeschlüsse zum Montrealer-Protokoll die Beseitigung der ozonzerstörenden Substanzen beschleunigen wird, werden die Emissionen und Schäden sich vergrößern.

3. Die Verbrennung fossiler Brennstoffe und Waldrodungen erhöhen die Kohlendioxydanteile in der Atmosphäre. Kohlendioxyd staut die Hitze in den unteren Schichten der Atmosphäre und dadurch werden eine weltweite Erwärmung und andere Folgen verursacht. Diese Folgen gehen von Veränderungen in den Sturmaufkommen, größeren Regenfällen, über Änderungen der Meeresströmungen, bis hin zum Rückgang der Gezeiten.
All diese Veränderungen werden sich nachhaltig auf die marine Produktivität und das ökologische Gleichgewicht der Küstenökosysteme auswirken.

4. Eine andere entscheidende Konsequenz der Klimaveränderungen in den Ozeanen, ist der Anstieg des Meereswasserspiegels, der sich auf dramatische Weise auf die Küstengebiete, besonders in den Entwicklungsländern, auswirken wird, in denen große Teile der Bevölkerung an der Küste leben und nicht über Technologien und Finanzen verfügen, um mit einem solchem Problem fertig zu werden.

II. Prinzipien

5. Es ist ohne Zweifel besser, einem Anstieg der ozonzerstörenden Chemikalien vorzubeugen, als die Konsequenzen behandeln zu müssen.

6. Der durch Treibhausgase verursachte Anstieg des Meeresspiegels liegt in erster Linie im Verantwortungsbereich der Industrienationen, so müssen sie in erster Linie die diesbezüglichen sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Kosten tragen.

III. Aktionsplan

7. Die NROs fordern die Einrichtung eines internationalen Founds, der auf den Beiträgen aller Länder basiert. Die Höhe der Beiträge wird proportional zu den Treibhausgasausstößen der jeweiligen Länder sein und von den Vereinten Nationen verwaltet werden.
Dieser Found ist dazu bestimmt, Projekte in Zusammenhang mit dem Anstieg des Meeresspiegels zu finanzieren und den davon betroffenen, weniger entwickelten Regionen, Hilfen bereitzustellen.

8. Die Nationen werden aufgefordert das Protokoll von Montreal über die ozonschichtzerstörenden Substanzen noch weiter zu verstärken und eine noch beschleunigtere Abschaffung dieser Substanzen durchzusetzen.

9. Alle industrialisierten Nationen werden Richtwerte für die Stabilsierung und Reduzierung der Emissionen und der atmosphärischen Zufuhr von Kohlendioxyd und allen anderen Treibhausgasen festsetzen, um eine Reduzierung von 20% bis zum Jahre 2005 zu erreichen.

10. Energieeinsparungen, Wiederaufforstungen und das Ende der Verwendung ozonzerstörender Substanzen sollten als Mittel für eine verlangsamung der atmosphärischen Veränderungen, die marine Spezien und Ökosysteme gefährden, erforscht und gefördert werden.

11. Die NROs werden den Regierungen helfen, marine Überwachungssysteme zur Erkennung von Erwärmungen und anderen Problemen in Zusammenhang mit globalen atmosphärischen Veränderungen aufzubauen.

IV.Verpflichtungen s.Verschmutzung der Meereslebensräume.

V.Unterschriften


weiter


powered by <wdss>

Sitemap | Druckversion | nach oben^


© 2017 by Stiftung Oekumene | eMail: ecunet@t-online.de