Reduzierung der Schäden an den MeeresökosystemenI. Präambel1. Die meisten bekannten Wissenschaftler und Umweltschützer sind sich darin einig, daß physikalische Veränderungen in den Ökosystemen die größte Bedrohung für die biologische Artenvielfalt auf dem Land darstellt, - aber nur wenige Menschen verstehen, daß sie ebenso die Hauptgefahren in den Meeren sind. Alle Lebewesen sind an einige spezifische physikalische Bedingungen angepaßt und an andere nicht. Deshalb sind die physikalischen Bedingungen ausschlaggebend für die Artenvielfalt, die in dem jeweiligen Ökosystem besteht. Durch Veränderungen in den Strukturen oder bei den Eigenschaften der oberen Wasserschichten, verursachen die Menschen die Verarmung, Fragmentierung oder sogar Beseitigung der Lebensräume vieler Arten und damit eine Änderungen in den Prozessen der Ökosysteme. Einige dieser physikalischen Veränderungen sind absichtlich herbeigeführt, z.B. durch die Aberntung der Mangrovenwälder, Mineration, die Kan
alisierung der Wattgebiete, Schleppnetzfischen, Absperrung und Dynamitfischen. II. Prinzipien2. Durch die Vielfalt der physikalischen Veränderungen in den marinen Ökosystemen stellen sich den Regierungen bei dem Versuch, marine Ökosysteme zu schützen und ihre Nutzung aufrechtzuerhalten, III. Aktionsplan3. Die NROs werden die Nationen zur Einführung von Gutachtenverfahren für Umweltauswirkungen für alle Projekte, die physikalische Bedingungen der marinen Ökosysteme angreifen könnten zur Überprüfung der Zuverlässigkeit dieser Gutachten auffordern. 4. Die NROs werden sich dafür einsetzen, daß die Aberntung von Mangroven, Trockenlegungen und Deichkonstruktionen in relativ intakten Mündungsgebieten und Küstenökosystemen soweit wie möglich reduziert werden. 6. Die UNEP sollte gemeinsam mit der Weltbank und anderen internationalen Organisationen und nationalen Regierungen-Methoden zur Begutachtung der Gesamtauswirkungen von physikalischen Veränderungen bei geplanten Wassereinzugsprojekten im Küsten- oder Meeresbereich festlegen. 7. FAO (Food Agriculture Organisation) und IUCN (International Union for Conservation of Natur) werden dazu aufgefordert, alle verfügbaren Informationen über die lokalen und regionalen physikalischen und biologischen Auswirkungen der Schleppnetzfischerei auf dem Meeresboden zu sammeln und eine internationale Arbeitsgruppe ins Leben zu rufen, die sich mit den Folgen von Reusenzugfischerei beschäftigt und versucht, Mittel zur Begrenzung ihrer Folgen zu finden. 8. Die NROs werden ein internationales Forum einberufen, daß den Vereinten Nationen die notwendigen Dokumentationen für die Ausarbeitung globaler Richtlinien bereitstellt, die die zerstörerischen und unverantwortlichen Fischfangtechniken, wie z.B. Dynamitfischfang, die eine physikalische Zerstörung der Meeresböden bewirken, "muri ami", ein für alle Mal verbieten. 9. Die Regierungen sollen aufgefordert werden, Schutzbereiche einzurichten und zu verwalten, in denen physikalische Veränderungen auf einem absolutem Minimum gehalten werden. 10. Die NROs verlangen das Ende des Abbaus von Korallenriffen für Aquarien, touristische Zwecke oder als Baumaterial, wenn nicht aufgezeigt werden kann, daß sie in ökologisch verträglicher Weise produziert wurden und gleichzeitig eine Kontrolle der Population dieser Spezien vorgenommen wird, um die Rechtmäßigkeit sicherzustellen. 11. Die NROs drängen die Regierungen, spezielle Gesetze für den Bau von nuklearen Anlagen in Küstenbereichen zu erlassen, um das Problem der thermalen Umweltschädigung zu beseitigen. IV. Verpflichtungen s.Verschmutzungen der MeereslebensräumeV. Unterschriften |
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