Vertrag zur FischereiI.Präambel1. Fischerei - Ressourcen sind lebenswichtige Quellen der Nahrungsversorgung und leisten dadurch einen wertvollen ökonomischen Beitrag für die Menschheit. 2. Fischer, (eingeschlossen Hobbyfischer) eingeborene Fischer, traditionelle Fischer, Gelegenheitsfischer und Fischereiarbeiter sind oft die ärmsten, sozial, politisch und wirtschaftlich benachteiligsten Menschen der Gesellschaft. 3. Die Fischervölker in der ganzen Welt sehen ihre Ressourcen schwinden, Erfolgsverlust gegenüber ehemaligen Fangergebnissen, Konkurenz aus der Industrie und zurückbleibende Wasserfluten sind die Gründe. 4. Fischerei - Organisationen und andere Nichtregierungs - Organisationen NROs zeigen diese Probleme auf und verlangen die Zusammenarbeit bei folgenden Problemen: b. Erhaltung und Schutz von Aquatic - Ökosystemen und deren Lebewesen. II. PrinzipienWir beschließen folgendes zu: 5. Die Artesenal Fischer müssen in Anerkennung ihrer Wichtigkeit als Quelle für die Nahrungssicherung auf regionaler Ebene, da sie in abgelegenen ländlichen Gebieten für Einkommen und Beschäftigung sorgen, besonders erwähnt werden. Die Wirtschaftlichkeit fördernde Praktiken 6. Fischer sollen dazu angehalten werden, das ihre Arbeit ökologisch tragbar ist, damit der Erhalt der Resourcen für heutige und zukünftige Generationen, auf eine sozial gerechte Weise und in Respektierung der kulturellen und biologischen Vielfalt des Ökosystems, gesichert wird. Gerechtigkeitsprinzipien 7. Der Erfolg in der Fischerei, ist mitbestimmt durch die Fischereiorganisationen, die auf gerechten Prinzipien und mit Respekt zu ihrer Umgebung arbeiten und sich weniger auf politische Strategien, Technologische Möglichkeiten und den Finanzen in ihrer Arbeit stützen. Ökosystem - Annäherung 8. Die Fischerei muß von einer ökologischen Perspektive aus betrachtet werden muß, unter Anwendung integrierter Managementprinzipien und der Berücksichtigung menschlichen Fehlverhaltens bei der Verschmutzung des Meeresökosystems und der Umwelt wie, z.B. untragbarer destruktiver Landwirtschaft, Wald- und Forstwirtschaft, Wasserkultur- und Fischereipraktiken, der Land- und Seeabhängigen Verschmutzung, durch den Tourismus, des Städtebaus und der Industrie. Beteiligung 9. Das erfolgreiche managen der Fischerei und anderer die Meereslebewesen betreffende Sektoren, sollte die volle und aktive Beteiligung aller interessierten Fischer, speziell jener mit traditionellem Wissen und Erfahrung, den Forschern, den Umwelt und Entwicklungs NROs beinhalten. Frauen in der Fischerei 10. Es ist selbstverständlich, daß die vitale Rolle der Frauen in der Fischerei bei einer integrierten gemeinschaftlichen Entwicklung aufgezeigt und unterstützt wird und das diese Frauen in allen Gebieten bei Entscheidungen bezüglich ihrer Probleme in der Fischerei beteiligt werden müssen. Vorbereitungen für eine ökologische Annäherung 11. Umweltbelastungsrichtlinien sind notwendig für Entscheidungsfällungen die die Fischerei- und Meereslebensraumprobleme betreffen. Hochseefischerei Basisrechte b. Um Meeres und Binnengewässer speziell für den Artesenalfischer reserviert zu haben; c. Erfolg zu haben bei Kreditoren und sozialem Service. III. Aktionsplan14. Wir erkennen die Notwendigkeit gemeinsamer Aktionen an, damit die Lebensqualität der Fischer gesichert ist. Dies muß auf den oben angeführten Prinzipien beruhen. 15. Wir erkennen an, daß die Fischerei eine verstärkte, gelenkte ökologische Annäherung betreiben muß. Darum empfehlen wir folgendes: 16. Ein vergrößertes Wissen über das biologische Meeresökosystem ist notwendig, darum ermutigen wir zu Feldstudien, um das Verstehen der Meeresraumorganismen zu vergrößern. 17. Wir erkennen die Notwendigkeit der Zusammenschlüsse der Entwicklungs- und Umwelt NROs und der Fischer an, durch Mechanismen der Zusammenarbeit und des Informationsaustausches, Gegenbesuche und Trainingsmöglichkeiten, wie z.B.Programmentwurfstraining innerhalb unserer Organisationen. 18. Wir erkennen, daß nur eine bestimmte Anzahl von Gruppen und Einzelpersonen sich an den Fischereidiskusionen bei dem '92 Global Forum in Rio de Janeiro beteiligen konnte und das eine breite Übereinstimmung zu diesen Verpflichtungen benötigt wird. IV.NRO Verpflichtungen19. Die Unterzeichnenden dieser Verträge verpflichten sich zur Zusammenarbeit und zur Entwicklungshilfe für regionale Netzwerke und zu oben genannten Prinzipien, in Hinsicht auf die Weltkonferenz für Fischerei und Umwelt 1994 hinzuarbeiten, die eine Dekade nach dem "First International Meeting on Artesenal Fisher", einer FAO Konferenz, stattfinden. |
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