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IV Die Rechte des Volkes


3.6. Für Gerechtigkeit und Menschenwürde kämpfen

IV Die Rechte des Volkes

17. Die Mächte der Herrschaft und Unterdrückung arbeiten in verschiedener Form zusammen und verletzen vielfältig die Menschenrechte, einschließlich der Religionsfreiheit und der Rechte der Behinderten.

18. Das Entstehen autoritärer und diktatorischer Mächte, die Entstellung der Doktrin nationaler Sicherheit, Militarisierung und der Mißbrauch von Wissenschaft und Technik sind wesentliche Bestandteile eines Unterdrückungsprozesses, der den Menschen in vielen Ländern die bürgerlichen, politischen und kulturellen Rechte vorenthält.

19. In den meisten Gesellschaften werden grobe und systematische Menschenrechtsverletzungen begangen. Menschen leiden unter willkürlichen Verhaftungen, Folter, standrechtlichen Hinrichtungen und verschwinden spurlos; all dies geschieht heute fast immer ohne Gerichtsverfahren und in einem bisher nicht bekannten Ausmaß.

20. Wirtschaftliche Beherrschung und ungerechte soziale Strukturen entziehen dem Volk seine sozio-ökonomischen Rechte, wie z.B. die Grundbedürfnisse der Familien und Gemeinschaften sowie Arbeitsrechte.

21. Die Rassenherrschaft verweigert den Ureinwohnern und ethnischen Gruppen die Rechte auf Grund und Boden und beraubt oftmals ganze Bevölkerungsgruppen ihres Rechts auf Freiheit.

22. Die Kirchen sind zu Solidarität mit dem Volk und besonders mit denjenigen aufgerufen, die an seiner Seite im Kampf um die Verteidigung seiner Rechte stehen. Dazu gehören auch die Kirchen und christlichen Gemeinschaften, deren Zeugnis - bis zum Märtyrertod - die weltweite ökumenische Gemeinschaft anspornt.

 

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