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II. Zehn Gundüberzeugungen (Affirmationen) zu Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung


Einleitung

In dieser von Ungerechtigkeit, Gewalt und Umweltzerstörung gezeichneten Welt wollen wir Gottes Bund bekräftigen, der offen ist und ein Leben in Ganzheit und heilen Beziehungen verheißt. Wir antworten auf Gottes Bund mit dem Bekenntnis unseres Glaubens an den dreieinigen Gott, der die wirkliche Quelle aller Gemeinschaft ist.

Unser Ja zu diesem Bund bewegt uns heute, die folgenden Grundüberzeugungen, die wir bekräftigen wollen, zu den drängenden Problemen der Gerechtigkeit, des Friedens und der Bewahrung der Schöpfung zu machen. Diese Grundüberzeugungen sind feste Überzeugungen. Sie sind die Früchte langer ökumenischer Gespräche und Auseinandersetzungen.

Wir formulieren diese grundsätzlichen Überzeugungen als Christen, die wissen, daß viele Menschen, die andere Religionen und Weltanschauungen vertreten, diese Sorgen mit uns teilen und ihre eigene Sicht von Gerechtigkeit, Frieden und der Bewahrung der Schöpfung haben. Wir suchen den Dialog und die Zusammenarbeit mit ihnen. Wir folgen damit der Vision einer neuen Zukunft, die für den Fortbestand unseres Planeten unerläßlich ist.

Wir können die folgenden Aussagen nur dann richtig fassen, wenn wir gleichzeitig unser Unvermögen und Versagen zugeben und uns erneut auf die Wirklichkeit des Reiches Gottes einlassen. Das bedeutet, daß wir in Gedanken, Worten und Werken den Mächten der Zertrennung und der Zerstörung Widerstand leisten und mit den leidenden Menschen in aktiver Solidarität leben.

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